
"Liebeslied für Raynelle" Im Regen glänzt dein dunkles Haar, als wär die Nacht den Sternen nah, du lächelst leis’, doch nicht für mich, und jeder Blick zerbricht mich still in sich. Die Gassen schweigen, kalt und leer, dein Name treibt wie Wind daher, Raynelle… wie ein Lied, das niemand singt, wie ein Traum, der nie beginnt. Raynelle, oh Raynelle, dein Herz gehört schon einer Welt, in die ich niemals treten kann, obwohl mein Herz längst bei dir stand. Und jede Nacht verbrenn’ ich still, an einem Wunsch, den niemand will, Raynelle… du bist so nah und doch so fern, mein schönster und verlorner Stern. Dein Kleid war blau im Abendlicht, ich sah den Schmerz in deinem Gesicht, denn selbst in seinen Armen dort trug deine Seele keinen Ort. Du lachst für ihn beim Kerzenschein, doch deine Augen wirken klein, als läg’ darin ein stummer Fluch, ein nie beendetes altes Buch. Raynelle, oh Raynelle, dein Herz gehört schon einer Welt, in die ich niemals treten kann, obwohl mein Herz längst bei dir stand. Und jede Nacht verbrenn’ ich still, an einem Wunsch, den niemand will, Raynelle… du bist so nah und doch so fern, mein schönster und verlorner Stern. Vielleicht in einem andern Leben, hätt’ uns der Himmel Zeit gegeben, ein kleines Haus, ein sanftes Meer, und keine Trauer zwischen uns mehr. Doch hier bleibt nur der Winterwind, der deinen Namen zu mir bringt, und ich trag dich durch jede Nacht, auch wenn dein Herz nie meines war. Raynelle… oh Raynelle, ich liebte dich zu tief, zu schnell, und jede Melodie vergeht, wenn dein Gesicht im Morgen steht. Vielleicht vergisst die Welt einmal, doch ich trag weiter diese Qual, Raynelle… du bist die Liebe meines Lebens, und gerade darum ganz vergebens.
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